Wer hat Onkel Ernst ermordet?

Goswinde Köhler-Hertweck, die Nichte eines Naziopfers aus Stuttgart, hat viele Jahre nach der Wahrheit gesucht.

Lesen Sie mehr dazu auf der Webseite Stolpersteine für Stuttgart

Biografien der Opfer der letzten Tötungsaktion vom 12. Dezember 1940 in Grafeneck

Obwohl die Biografien einer überwältigenden Zahl an Opfern der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik durch viele Dokumente, Briefe, Fotografien und teils sogar Filmaufnahmen dokumentiert sind, wissen wir über die Herkunft und den Lebensweg der kranken und behinderten bzw. beeinträchtigten Opfer der „Euthanasie“-Aktionen der Regel wenig oder garnichts.

Wir hoffen dennoch, Ihnen hier demnächst mehr präsentieren zu können.

Die Ofer von Grafeneck 1940

In Grafeneck wurden zwischen Januar und Dezember 1940 zwischen 10.500 und 11.000 Menschen ermordet. Erstmalig festgestellt wurde diese Zahl der Opfer bereits 1949 durch das Schwurgericht Tübingen in einem Prozess, der gegen eine kleine Zahl der Täter geführt wurde. Ganz präzise nennen die Unterlagen die Zahl von 10.654 Opfern - Männer und Frauen, Alte, Erwachsenen, Jugendlichen und Kinder. Bis vor wenigen Jahren war dies eine unvorstellbare aber auch anonyme Größe. Heute - 70 Jahre nach ihrem Tod - sind über 8.000 dieser Opfer wieder namentlich bekannt. Ein Opferbuch hält ihre Namen fest. So manch einem Opfer sind inzwischen biographische Arbeiten oder Skizzen gewidmet.

Mehr dazu lesen Sie >hier auf der Website der Gedenkstätte Grafeneck

Weitere individuelle Opferschicksale

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