Die Täter von Grafeneck 1939 bis 1941

Was lange Zeit aber aus dem Blick verschwunden war, waren die „Täter”. Die „Tat” war das Verbrechen der Ermordung von über 10.500 Menschen. Ein von staatlicher Seite angeordnetes und durchgeführtes Verbrechen dieser Größenordnung bedurfte einer Vielzahl von Tätern, Mittätern, Mitwissern und Zuschauern. Das Verbrechen war von daher hochgradig arbeitsteilig organisiert. 

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z. B. Dr. Horst Schumann (1906-1983)

Dr. Horst Schumann war der erste ärztliche Direktor der „Landespflegeanstalt Grafeneck“. In dieser Funktion leitete er seit Oktober 1939 die Umwandlung Grafenecks von einer Einrichtung für behinderte Menschen in eine Vernichtungs- und Tötungsanstalt.

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z. B. Christian Wirth

Christian Wirth war in seiner Funktion als erster Büroleiter und Leiter des Sonderstandesamtes Grafeneck zuständig für den Aufbau eines umfangreichen bürokratischen Verwaltungsapparates, welcher die bürokratische Abwicklung der „Euthanasie“-Morde gegenüber Angehörigen, Anstalten und Kostenträgen vornahm.

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z. B. Kurt Simon

 

Gerhard Kurt Simon war 1904 in Jessen, Kr. Schweidnitz geboren. Sein Vater war Rektor einer Volksschule in Magdeburg. Gerhard Simon erlernt den Beruf eines kaufmännischen Angestellten. Der Einstieg in eine Beamtenlaufbahn schlug fehl. 1930-1935 war er als Revisor und Organisator bei der Deutschen Lufthansa in Berlin, seit 1936 Personalsachbearbeiter bei der Deutschen Luftwaffe beschäftigt. 1931 erfolgte sein Beitritt zur SA.

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